WIRtschaft-AMateur-THEATER

Wirtschaft, Amateur-Theater, Kultur, ihre Schnittstellen (Marketing, Ideen,Kreativität,etc.)

Prag 08.11.07 - 18.11.2007. Zwölftes Prager Theaterfestival deutscher Sprache

 

Drei Schwestern Drei Schwestern

Das Prager Theaterfestival deutscher Sprache findet dieses Jahr mit dem Motto “Traum und Erwachen” vom 8. bis zum 18. November zum zwölften Mal statt. Im Laufe des Festivals werden auf sieben Prager Bühnen zwölf Inszenierungen gezeigt. Drei davon sind Zuschauern im Kindesalter gewidmet. Auf dem Festival stellen sich die Münchner Kammerspiele, das Schauspiel Hannover, Rimini Protokoll und weitere herausragende deutschprachige Ensembles vor.

 

Kapital Kapital

Traditionell steht auch die mit dem Max Preis ausgezeichnete Inszenierung eines deutschsprachigen Stückes auf dem Programm. Der diesjährige Gewinner ist die Aufführung von Thomas Bernhards “Weltverbesserer” in der Regie von Dusan D. Parizek im Prager Kammertheater.

Das Prager Theaterfestival deutscher Sprache entstand im Jahre 1996 mit dem Ziel, an die Tradition des Zusammenlebens und der wechselseitigen Bereicherung der tschechischen, deutschen und jüdischen Kultur in Prag anzuknüpfen.

Radio Prag informiert Sie über die wichtigsten Ereignisse und Neuigkeiten des    
                      Festivals.

Fotos: http://www.theater.cz/

Weitere Info:http://www.theater.cz/de/home.htm

Quelle:http://www.radio.cz/de/artikel/96973

Oktober 31, 2007 Verfasst von wiramtheater | Darstellende Kunst, Kultur, Kulturpreis, Schauspiel, Theaterfestival | , , , , | Keine Kommentare

Jobsuche: Bewerber werden von großen Unternehmen verstärkt im Internet gesucht

Dies gehe aus einer Studie des Centre of Human Resources Information Systems der Universitäten Frankfurt und Bamberg hervor ( http://www.is-frankfurt.de/chris/pubs.php ), auf die das Jobportal Monster  ( http://www.monster.de/) hingewiesen habe, meldet heise-online.

“Der Studie zufolge werden mehr als 70 Prozent aller Stellen online ausgeschrieben.
56 Prozent aller Einstellungen sind auf Online-Anzeigen zurückzuführen. Und auch Bewerber nutzen verstärkt das Internet: So gaben die Unternehmen an, dass mehr als 60 Prozent aller Bewerbungen über das Internet eingehen. Für die Studie “Recruiting Trends 2007 – European Union” wurden 1000 Großunternehmen in Europa befragt. “,
erläutert heise-online, auf:

http://www.heise.de/newsticker/meldung/98178

Oktober 31, 2007 Verfasst von wiramtheater | Casting, Information, Interessantes, Studie, ecommerce | , , , , | Keine Kommentare

Studie “Online-Marketing Trends 2008 vorbestellen

Ihr sollt im Januar 2008 die Studie kostenfrei als PDF-Version erhalten können, wenn ihr Euch eintragt unter:
http://www.creative360.de/artikel/b2b-online-marketing-trends-2008.htm

Ich habe mich dort eingetragen und bin voller Erwartung…

Weitere Infos und
Quelle:
http://www.onlinemarketing-blog.de/category/marketing-trends/

Oktober 31, 2007 Verfasst von wiramtheater | Online-Marketing, Studie | , | Keine Kommentare

Berlin, 28.02.2008 - 01.03.2008: Juniorentagung für den Marketingnachwuchs

Vom 28.02. bis 01.03.2008 findet die 20. Nationale Juniorentagung (NJT) in Berlin statt.

Diverse spannende Workshops, ein interessanter Erfahrungsaustausch und die abendlichen Veranstaltungen erwarten die Teilnehmer.

Die NJT ist die jährliche Convention für den deutschen Marketingnachwuchs.
Seit 1988 treffen sich jedes Jahr Young Professionals aus Marketing und Vertrieb in wechselnden Städten.
Der Juniorenkreis des regionalen Marketing Clubs organisiert die dreitägige Veranstaltung und richtet seine Einladung an die bundesweit über 2000 Marketingjunioren im DMV (http://www.marketingverband.de/) sowie an interessierte Nachwuchsführungskräfte, die Lust auf Erfahrungsaustausch, Weiterbildung und Networking haben.

Mehr Infos zur Tagung: http://www.njt-berlin.de/node

Oktober 31, 2007 Verfasst von wiramtheater | Marketing, Öffentlichkeitsarbeit | , | Keine Kommentare

Im Aufbau: Internetportal der Förder- und Freundeskreise der Berliner Kultur …

Ideelles zu Kulturförderung, Reden zum Thema, Informationen zu aktuellen
Gesetzesvorhaben; Förderrichtlinien (des Landes Berlin, des Bundes, der
EU)  uvm. 

soll  sich sammeln unter:
http://www.berliner-freundeskreise.de

Oktober 31, 2007 Verfasst von wiramtheater | Information, Kultur, Kulturförderung, Öffentlichkeitsarbeit | , , , | Keine Kommentare

Popstars. Gefördert abseits von “Deutschland sucht den Superstar”

Popstars mit amtlicher Förderung

Berlin - Moderne Bands sind nach Ansicht von Abgeordneten aller Fraktionen mittlerweile ebenso Kulturgut, Exportschlager und damit auch wichtige Wirtschaftsfaktoren wie die deutschen Klassiker.

Gingen bislang nach Angaben der großen Koalition rund 80 Prozent der Musikförderung an Orchester, Opernhäuser oder andere Vertreter der ernsten Musik, sollen deshalb künftig mehr Mittel für E-Gitarren, Verstärker und Tourbusse zur Verfügung gestellt werden.

«Bisher ist ein zu großer Anteil der Gelder in Projekte für klassische Musik geflossen», meint etwa die SPD-Abgeordnete Monika Griefhahn. Insgesamt zwei Millionen Euro soll die Bundesregierung deshalb nach einem Beschluss der großen Koalition in diesem und im kommenden Jahr zur Verfügung stellen, um etwa Nachwuchsbands den Start in eine internationale Karriere zu erleichtern.

«Wir müssen gemeinsam mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk neue Plattformen erarbeiten, auf denen sich Nachwuchsgruppen vorstellen können», fordert Griefhahn. Für besonders schöne Jazzmusikbühnen soll es einen Spielstättenpreis geben. Musikpädagogische Projekte sollen Jugendlichen bei der Eingliederung in die Gesellschaft helfen. Um ihre Altersgenossen im Ausland für deutsche Pop-, Rock- und Jazzmusik zu begeistern, sollen Musiker Tourbusse zum Selbstkostenpreis mieten können.Über den Aufstiegstrend der deutschsprachigen Titel im Musikgeschäft gibt es innerhalb der Fraktionen wenig Zweifel. Tausende junge Franzosen singen die Hits von Tokio Hotel mit, deutsche Bands feiern im Inland Erfolge wie lange nicht mehr.

Die Linken fordern dennoch, die Diskussion über eine Quote für deutsche Texte im Radio wieder aufzunehmen.
«So wie der Musikmarkt im Moment ist, bedroht er die regional-kulturellen Wurzeln», sagt Diether Dehm von den Linken.

Sämtliche Gelder für kreative Köpfe lägen weiterhin im angloamerikanischen Raum. Die Verpflichtung für einen festen Anteil an heimischer Musik im Radio, wie es sie etwa in Frankreich gibt, könne die Dominanz der englischsprachigen Musik abschwächen.

Für die Grünen steht die Quote nicht zur Debatte. «Das ist total überholt», sagt Katrin Göring-Eckardt von der Fraktion. «Da geht es um Freiheit. Wir leben in einer multikulturellen Gesellschaft.»
Stattdessen befürchten die Grünen, die Millionen für die Popmusikförderung könnten am Ende nur den großen Unternehmen zu Gute kommen, statt die kleinen Musiklabel zu fördern.

Kulturförderung wird allerdings selbst nach Ansicht der Opposition in Zukunft mehr denn je zur Pflicht.
«Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist keine Liebhaberei, sondern ein wichtiger Wirtschaftsfaktor», sagt etwa Hans-Joachim Otto (FDP).
Die Regierungs-Fraktionen stimmen bei. «Kultur ist Brot für die Seele, aber sie ist noch mehr», erläutert Wolfgang Börnsen (CDU). «Kultur ist in unserem Land der zuverlässigste Jobmotor der letzten Jahre.»

Oktober 31, 2007 Verfasst von wiramtheater | Information, Kultur, Kulturförderung | , , | Keine Kommentare

Zur Bundestagsdebatte “Kultur- und Kreativwirtschaft als Motor für Wachstum und Beschäftigung in Deutschland und Europa stärken”

Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dagmar Wöhrl, begrüßt anlässlich der Bundestagsdebatte den fraktionsübergreifenden Antrag “Kultur- und Kreativwirtschaft als Motor für Beschäftigung in Deutschland und Europa stärken”.

Wöhrl:
“Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist eine Zukunftsbranche mit ungeheuren Möglichkeiten in Deutschland und in Europa. Auch die Bundesregierung sieht die immensen Wachstumschancen und Beschäftigungspotentiale in Bereichen wie Musik, Film, Werbung, Software, Computerspiele, Kunst, Theater und Literatur. Wir setzen uns für eine nachhaltige und effektive Förderung der Kultur- und Kreativwirtschaft ein, damit dieser junge, dynamische und schöpferische Wirtschaftszweig seine Potentiale erfolgreich verwirklichen kann”Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat deswegen gemeinsam mit dem Beauftragten für Kultur und Medien die Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung ins Leben gerufen und will seine Aktivitäten und Möglichkeiten zusammen mit einigen anderen Ministerien strategisch bündeln.”

Die Initiative wurde am 19. Oktober der Presse vorgestellt und in Kürze soll eine große Auftaktveranstaltung mit allen Akteuren folgen.

Wichtiges Ziel der Initiative ist es, die Bedeutung dieses Wirtschaftszweigs stärker in das politische Bewusstsein zu rücken und diesem die gleiche Anerkennung zu geben, wie sie etablierten Wirtschaftszweigen zukommt. In einem ersten Schritt werden eine Bestandsaufnahme der Potentiale und Herausforderungen vorgenommen, in einem zweiten Schritt konkrete Handlungsempfehlungen erarbeitet.Im Mittelpunkt stehen dabei die spezifischen Belange dieses überwiegend sehr kleinteiligen Wirtschaftszweiges. Die politische Beratung und Unterstützung zielt vor allem auf eine effektivere Vernetzung, die Verbesserung der förderpolitischen Rahmenbedingungen und einen optimierten Zugang zu Daten und Informationen.

Die SPD
will Kultur- und Kreativwirtschaft stärken 
Anlässlich der 2./3. Lesung des Antrages “Kulturwirtschaft als Motor für Wachstum und Beschäftigung stärken” erklaäen die Sprecherin für Kultur und Medien der SPD-Bundestagsfraktion Monika Griefahn und der zuständige Berichterstatter Siegmund Ehrmann:
“Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist ein starker Wachstumsmarkt mit grosser ökonomischer Dynamik. Doch gleichzeitig ist die soziale Lage vieler Künstlerinnen und Künstler und Kreativer sehr angespannt. Bei der Stärkung der Kultur- und Kreativwirtschaft sind wir deswegen in der Pflicht dafür zu sorgen, dass die Chancen insbesondere für die vielen Selbstständigen und Freiberufler im Kultursektor verbessert und soziale Risiken verringert werden. Die Förderung muss sich insbesondere an den Klein- und Kleinstunternehmen ausrichten, die über 80 Prozent der Unternehmen in der Kultur- und Kreativwirtschaft ausmachen. Sie sind der Motor der Branche. Wirtschaftspolitische Instrumente wie die Messe- und Aussenwirtschaftsförderung sollten auch für K´ünstlerisch-Kreative zugänglich gemacht und die Existenzförderung durch Klein-Kredite über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KFW) erleichtert werden. Gleichzeitig müssen wir helfen,die soziale Sicherung von Künstlern und Kreativen speziell bei der Altersvorsorge zu stabilisieren.Ein wesentlicher Faktor für den wirtschaftlichen Erfolg der Kultur- und Kreativbranche ist die öffentliche Kulturförderung. Hier können wir Anreize geben, die sich vielfach wieder auszahlen. Ohne das flächendeckende Netz von Musikschulen würde die Musikwirtschaft beispielsweise auf viele Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland verzichten müssen.Künstlerische Ausbildung und kulturelle Bildungsangebote haben den Berufswunsch vieler Kreativer geprägt. Deshalb müssen wir zum einen weiter die kulturelle Bildung beispielsweise in Ganztagsschulen stärken und zum anderen über die Ausbildung hinaus Künstlern und Kreativen auch eine berufliche Perspektive bieten. Diesem Anspruch trägt der Antrag zu Kultur- und Kreativwirtschaft Rechnung, der die Gemeinsamkeiten von öeffentlicher Kulturförderung und erwerbswirtschaftlicher Kultur- und Kreativwirtschaft deutlich herausstellt.Der parlamentarische Antrag war der Anfang der bundespolitischen Initiative. Der Deutsche Bundestag erhält im Dezember 2007 den Abschlussbericht der Enquete-Kommission “Kultur in Deutschland”, die sich intensiv mit der Kultur- und Kreativwirtschaft befasst hat und dazu Handlungsempfehlungen abgeben wird. Dem werden dann weitere Initiativen folgen.I

 

CDU/CSU
Anlässlich der Bundestagsdebatte zur “Kultur- und Kreativwirtschaft” erklären der kultur- und medienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Wolfgang Börnsen (Bönstrup) MdB und die zuständige Berichterstatterin, Rita Pawelski MdB:
Kultur und Kreativität sind die Währungen der Zukunft. Unter Federführung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat deshalb der Deutsche Bundestag den interfraktionellen Antrag “Kultur- und Kreativwirtschaft als Motor für Wachstum und Beschäftigung in Deutschland und Europa stärken” auf den Weg gebracht.

Ohne Kultur ist unsere Gesellschaft nicht denkbar. In ihrer Vielfalt sind Tradition, Erinnerung und Zukunft aufgehoben. Sie besitzt einen hohen Eigenwert, ist ein Mittel zur Orientierung und Identitätsbildung, sie prägt das System von Werten und Normen, auf das unsere Gesellschaft aufbaut.

Kultur ist aber nicht nur von großer gesellschaftlicher Bedeutung, sie ist in den letzten Jahren auch immer mehr zu einem wertvollen Wirtschaftsgut geworden:
Ihr Umsatz liegt bei 117 Mrd. Euro, sie trägt mit einer Bruttowertschöpfung von
58 Milliarden Euro 2,6 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) bei, und mit rund 815.000 hat allein die Kulturwirtschaft mehr Beschäftigte als das Kreditgewerbe (786.000) und fast ebenso viele wie der Fahrzeugbau (939.000).

Die Motoren der Kultur- und Kreativwirtschaft sind die vielen Freiberufler, die kleinen und kleinsten Unternehmen. Sie erzeugen Kultur und Kreativität. Sie nehmen kulturelle Trends auf und entwickeln Prototypen der Kultur- und Kreativproduktion.Sie sind die zentrale Triebkraft!
Doch sie stehen oftmals vor besonderen Schwierigkeiten und Anforderungen. Mit unserem Antrag wirken wir auf bessere Rahmenbedingungen für sie hin.Die Bundesregierung soll einen Bericht zur Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland vorlegen, die bestehenden Förderinstrumente und Beratungsangebote für Existenzgründer und Selbständige stärker auf kultur- und kreativwirtschaftliche Anforderungen ausrichten sowie Finanzierungsmöglichkeiten sichern, die Künstlern, künstlerisch Kreativen und Kulturschaffenden trotz hohen Risikos und geringer Sicherheiten offen stehen.

Gleichzeitig sollen, kultur- und kreativwirtschaftliche Kompetenzagenturen geschaffen, ein Gründerwettbewerb “Kultur- und Kreativwirtschaft” ausgelobt sowie ein Forum der deutschen Kultur- und Kreativwirtschaft eingerichtet werden.

Darüber hinaus ist in Hinblick auf das 2009 geplante europäische “Jahr der Kreativität” ein nationaler Aktionsplan “Kultur- und Kreativwirtschaft” zu erstellen.
Ausdrücklich begrüßen wir, dass Kulturstaatsminister Bernd Neumann und Wirtschaftsminister Michael Glos eine gemeinsame “Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft” starten werden.
Diese Maßnahme wird nicht nur die kreativen Menschen in Deutschland unterstützen, sie wird auch Wachstum und Beschäftigung in unserem Land fördern.Mit dem interfraktionellen Antrag ist ein erfolgreicher Brückschlag zwischen Kultur, Kreativität und Wirtschaft gelungen - dies ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur weiteren Stärkung der “Kultur- und Kreativwirtschaft” und ihrer Akteure.

Quelle:
http://www.berlinews.de/artikel.php?14896

 

Oktober 31, 2007 Verfasst von wiramtheater | Information, Interessantes, Kultur, Kulturförderung, Öffentlichkeitsarbeit | , , , , | Keine Kommentare

Kreativwirtschaft fördern: Neuer Fonds in Berlin.

Anschub für die Kreativwirtschaft 

Mit neuen Maßnahmen will Wirtschaftssenator Harald Wolf die Kreativwirtschaft der Hauptstadt unterstützen. In der kommenden Woche werden sich unter seinem Vorsitz ein Lenkungskreis mit Experten der Branche konstituieren, teilte Wolf am Donnerstag abend auf der Festveranstaltung zum zehnjährigen Bestehen der Senats-Initiative “Projekt Zukunft” mit. Der Lenkungskreis solle Strategien für die Entwicklung der Kreativwirtschaft entwerfen und aktuelle Empfehlungen abgeben. Zur Kreativ-Branche (Film, Kunst, Musik, Presse, Software, Werbung) zählen in Berlin rund 22.600 zumeist kleine und mittelständische Unternehmen, die ein Jahres-Umsatzvolumen von rund 18,6 Mrd. Euro erwirtschaften.

Mit den anderen Senatsverwaltungen solle zudem ein Masterplan für die Kreativwirtschaft erstellt werden, wie es ihn für andere Technologiefelder in Berlin bereits gibt. Mit einem “Creative Coaching Center” (CCC) sollen außerdem Existenzgründer und junge Unternehmen besonders gefördert werden. Das Zentrum, das von der Investitionsbank Berlin getragen werde, solle zu einem “Knotenpunkt” für alle Unterstützungsangebote in diesem Wirtschaftszweig werden, sagte Wolf. Die IBB betreibt bereits das Technologie Coaching Center (TCC), das Gründungs- und Wachstumsberatung für Berliner Technologie-Firmen anbietet.

Als Beispiel für die Erfolge vernetzter Wirtschaftspolitik würdige Wolf die IT-Initiative “Projekt Zukunft”, die vor zehn Jahren vom Senat als der “Berliner Weg in die Informationsgesellschaft” gestartet wurde. Berliner haben damals frühzeitig die Chancen des Internets und der Mobilkommunikation erkannt und aufgegriffen. In einer Vielzahl von Netzwerken hatte die IT-Initiative in den letzten Jahren Berliner Unternehmen und Forscher gezielt zusammengebracht und mit herausragenden “Leuchtturm”-Projekten für die IT-Branche gefördert.

Manfred Ronzheimer

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Weitere Infos: Kreativ- / Kulturwirtschaft in Berlin - und hier
Quelle:
http://www.berlinews.de/artikel.php?14896

Oktober 31, 2007 Verfasst von wiramtheater | Information, Interessantes, Kultur, Kulturförderung | , , , | Keine Kommentare

Regensburg. “Das Geheimnis der Erbseninseln” wird wieder am 03.11., 11.11., 25.11., 01.12., 09.12., 15.12. Heiligabend und Neujahr gelüftet

Einen Vater wie Arne wünscht man sich manchmal. Denn der ist so richtig gelassen.
“Wir sind unterwegs auf hoher See”, schmettert er fröhlich, setzt die Segel seines Drachenschiffs - und los geht es, auf Entdeckungsreise rund um die Welt.

Seinen Sohn Helgi nimmt er einfach mit. Kein Wunder, schließlich sind die beiden waschechte Wikinger.

Welche Abenteuer sie auf ihren Fahrten erleben, erzählt das neue Kinderstück im Regensburger Figurentheater.

Das Geheimnis der Erbseninseln”

heißt die brandneue Produktion, die auf der Bühne im Stadtpark uraufgeführt wurde. Um ein durch und durch liebevoll gestaltetes Kleinod handelt es sich dabei wieder, bei dem die Theaterbetreiber Evi-Maria Robl und Heinz Polkehn auf bewährte Weise alles selbst übernommen haben:
die Herstellung der Marionetten,
das Schreiben der Geschichte und schließlich
das Spielen selbst.

Herausgekommen ist ein Stück für Kinder zwischen vier und zehn Jahren, das den Geschmack des Publikums genau trifft. Das lässt sich zumindest aus der Begeisterung schließen, mit der die Kinder - und auch die Erwachsenen - die Weltpremiere der “Erbseninseln” gefeiert haben.

Mit angehaltenem Atem verfolgte man die wagemutige Entscheidung der zwei Wikinger, eine unbekannte Insel zu erobern. Auch hier zeigt Vater Arne übrigens größtes Vertrauen in seinen Sohn. Während er selbst laut schnarchend das Schiff bewacht, macht sich Helgi mit Wikingerhelm und Dolch ausgerüstet auf den Weg ins Innere der Insel.”Ich will lieber die Insel erkunden als das Schiff bewachen”, hatte er seinem Vater vorher mitgeteilt. Der Wunsch wurde gewährt - ebenso wie einige Zeit später die Erklärung des Sohnes, er könne “auf gar keinen Fall” schlafen gehen, ohne die geheimnisvollen “Lichter der Nacht” gesehen zu haben.

Aber bis zu dieser ebenfalls bald zugunsten des Sohnes gelösten Diskussion ums zu Bett gehen gibt es noch einiges zu erleben. Denn wie der Titel des Stückes schon andeutet:
Die Insel birgt ein Geheimnis.
Und damit sind nicht nur die Trolle und Elfen gemeint, die sich hier tummeln und die man am besten in Ruhe lässt. Ein Rätsel gibt auch die schwere Holztruhe auf, die Vater und Sohn nach der Gott sei Dank wohlbehaltenen Rückkehr Helgis auffinden. Genau wie es auf einer einsamen Insel sein soll, beinhaltet die nämlich eine Schatzkarte. “Diese Insel wird euch glücklich machen”, so die verheißungsvollen Worte auf dem vergilbten Blatt Papier.”Ewiger Reichtum”, wird den staunend Lesenden versprochen, außerdem Verzückung durch “die Lichter der Nacht” und durch schmeichelhafte Musik. Alle Prophezeiungen bewahrheiten sich, als die Inselbewohnerin Bera in Erscheinung tritt. Die macht Arne und Helgi zunächst klar, dass es doch blöd ist, eine Insel zu erobern und zu brandschatzen. Denn: “Wenn alles kaputt ist, müsst ihr die Insel verlassen, und niemand hat etwas davon.” Anschließend zeigt sie ihnen, wie man Gold macht. Aber pst: Das Rezept dafür ist großes Wikingergeheimnis.

Eines wird aber verraten: Es ist kein echtes Gold, das einen Menschen reich macht. Helgi und sein Vater Arne finden auf der Erbseninsel mit ihrer Bewohnerin Bera etwas viel Wertvolleres: Geborgenheit. Eine Mutter. Eine Frau. Ein Zuhause.Denn eigentlich sucht doch jeder Ruhelose nur eine Heimat, wie Bera weise bemerkt. Helgi und Arne bleiben gerne auf der Erbseninsel, auf der sie der Tanz der Glühwürmchen in den Schlaf wiegt und das Orchester der Vögel wieder erweckt. Ihren Ruf “Wick, wick, Schlachtiplan” brüllen sie nicht mehr. Das ist den Kindern überlassen, die vom Theater nach Hause gehen.

“Das Geheimnis der Erbseninseln”
ist ein Stück, das Kinder und Erwachsene gleichermaßen begeistert.
Es ist eine subtile Inszenierung, die es auf einfache und gerade deshalb grandiose Weise versteht, Unterhaltung zu bieten und gleichzeitig Werte zu vermitteln.

 Weitere Aufführungen finden statt am 3., 11. und 25. November sowie am 1., 9. und 15. Dezember um jeweils 15 Uhr, außerdem an Heiligabend um 11 und 13 Uhr und an Neujahr um 15 Uhr.

Kartenreservierung unter Telefon 0941/28328.

Quelle:
http://www.zeitung.org/onetz/1153648-131,1,0.html

Oktober 31, 2007 Verfasst von wiramtheater | Aufführungen, Figurentheater | , | Keine Kommentare

Eintrag gelöscht. Gemäß nachstehender Bitte:

Sehr geehrter Herr Bergner,

bitte entfernen Sie unverzüglich folgende Anzeige aus Ihrem Webblog:

http://wiramtheater.wordpress.com/2007/10/31/zdf-3sat-sucht-hospitanten-fur-kulturzeit-berlin-im-janfeb-2008/

Für Rückfragen kontaktieren Sie mich unter ravasani.d@zdf.de oder Frau Brentano brentano.b@zdf.de

Mit freundlichen Grüßen
Donya Ravasani
_______________________________________

ZDF/3sat
Donya Ravasani
Redaktion Kulturzeit
55100 Mainz
Deutschland

Telefon: +49(0)6131-70-6579
E-Mail: Ravasani.D@zdf.de
Web: www.3sat.de

anders fernsehen

Oktober 31, 2007 Verfasst von wiramtheater | Gelöscht | , | Keine Kommentare

Medien. Alte und erneuerte. Von einem Trend oder einer Wende…

…berichtet das Medienblog.
Aus der Wandlung der alten Medien, anhand exemplarischer Zeitungen, die vermehrt ihr Erscheinungsbild ändern, wirft das Medienblog die Frage auf:
“Wann ist ein Trend ein Trend?”
Aufgezeigt wird vom Medienblog, dass Zeitungen ihr Layout (z.B. auf das Tabloid-Format) änderten, vermehrt auch die Möglichkeit nutzen, sich mittels Webseiten im Internet zu präsentieren.
Wie steht es, angesichts der neuen Erscheinungsformen der Zeitungen im Print- und Online-Format:
a) mit Attraktivität dieser Angebote?’
b) um die Konkurrenz zu anderen Anbietern elektronischer Information (MySpace, Facebook,etc.)?
Das Medienblog gibt eine Einschätzung und eine Prognose…:
mehr:
http://medienblog.wordpress.com/2007/10/28/von-alten-und-neuen-medien-trends-und-ihre-wenden/

Oktober 29, 2007 Verfasst von wiramtheater | Information, Öffentlichkeitsarbeit | , | Keine Kommentare

Unterschied eines Coachs zu einem Berater oder Trainer

Der Coach hilft dem Ratsuchenden:
1.  selbst zu erkennen, was der Ratsuchende selbst wünscht (=Ziel)
und
2. mit welchen Massnahmen der Ratsuchende seine Wünsche / Ziele   selbst erreichen möchte.

Der Berater oder Trainer:
Er schlägt dem Ratsuchenden vor, was der Ratsuchende wie unternehmen solle, um ein vom Ratsuchenden vorgegebenes Ziel zu erreichen.
Erforderlich ist also, dass der Ratuchende sein Ziel bereits kennt.

Zusammenfassung der Unterschiede, nach Sandra Heinzelmann. Mehr Infos unter:
http://lebensregie.wordpress.com/2007/10/28/trennscharf-was-genau-macht-ein-coach/

Oktober 29, 2007 Verfasst von wiramtheater | Information, Interessantes, coaching | , , | Keine Kommentare

Aufführungstermine der VBA-Bühnen im November 2007

Die Daten und Kontaktmöglichkeiten finden sich zurzeit hier:
http://www.vba-online.de/spieltermine/2007_11_nov.htm

Oktober 28, 2007 Verfasst von wiramtheater | Amateurtheater,, Verband Berliner Amateurbühnen | , | Keine Kommentare

Stipendien und Kulturförderung in Berlin. Eine Übersicht.

Oktober 28, 2007 Verfasst von wiramtheater | Information, Kultur, Kulturförderung | , , | 1 Kommentar

Kulturstiftung des Bundes erweitert die Theaterförderung

Erweiterung der Theaterförderung der Kulturstiftung des Bundes

Das Theater gilt in als einer der wichtigsten Pfeiler der kulturellen Infrastruktur in Deutschland.
Die Kulturstiftung des Bundes fördert das Theaterschaffen auf vielfältige Weise.

Zum einen sind es herausragende, prominente Ereignisse wie das Theatertreffen in Berlin oder besondere Aufführungen wie derzeit die komplette Aufführung der „Wallenstein“- Trilogie an einem Tag in der Inszenierung von Peter Stein oder – im vergangenen Jahr – das ebenfalls seltene Ereignis einer Aufführung von Bernd Alois Zimmermanns Oper „Die Soldaten“ in der Bochumer Jahrhunderthalle.

Darüber hinaus werden in der antragsgebundenen Förderung regelmäßig innovative und Theaterprojekte mit internationaler Beteiligung gefördert, die den Nachwuchs und neue Theaterformen eine Plattform geben. Damit wird vorwiegend die freie Theaterszene gefördert, zum Teil in Gestalt internationaler Festivals wie die „Theaterformen“ in Hannover oder das „Impulse“-Festival für freie Theater in Nordrhein-Westfalen, die die deutsche Theaterlandschaft bereichern.

In Gesprächen der Kulturstiftung des Bundes mit Intendanten, Vertretern des Deutschen Bühnenvereins, Regisseuren und Dramaturgen wurde wiederholt der Wunsch nach einer Stärkung der internationalen Vernetzung speziell der deutschen Stadt- und Staatstheater geäußert. Bisher gibt es nur wenige Theater in Deutschland, die regelmäßig mit ausländischen Theatern kooperieren. Um sich neben der Betreuung des normalen Spielbetriebs noch um die Verabredung von Kooperationen mit Häusern außerhalb Deutschlands zu kümmern, fehlen den künstlerischen Mitarbeitern der Theater häufig die notwendigen zeitlichen und finanziellen Voraussetzungen für Recherchen und Informationsreisen.

Fonds für internationale Theaterpartnerschaften

Die Kulturstiftung hat deshalb einen Fonds für internationale Theaterpartnerschaften der deutschenStadt- und Staatstheater entwickelt , der längerfristige Partnerschaften über einen Zeitraum von zwei bis drei Spielzeiten durch den Austausch von Mitgliedern des künstlerischen Personals ermöglichen und fördern soll. Die Erfahrungen der Zusammenarbeit sollen sich in einer gemeinsamen Produktion bewähren. Durch Reisekostenzuschüsse für Recherche- und Informationsreisen zur Findung eines geeigneten Partners sowie durch eine relativ lange Vorbereitungsdauer können beide Häuser ihre Spielpläne auf die Kooperation einstellen und eine stärkere internationale Arbeit betreiben, ohne den normalen Spielbetrieb zu vernachlässigen.

Grundsätzlich ist vorgesehen, dass im ersten Jahr zunächst der Austausch von künstlerischem Personal erfolgt, im zweiten Jahr sich die Theater am jeweils anderen Ort mit einem Gastspiel präsentieren und im dritten Jahr eine gemeinsame Produktion der beiden Häuser entsteht, die an beiden Orten gezeigt wird.

Von der gezielten Förderung internationaler Theaterpartnerschaften soll eine Horizonterweiterung für die deutsche Theaterszene ausgehen. Jede Öffnung hin zu neuen Kooperationsformen führt auch zu neuen Formen des Nachdenkens über Stoffe und Arbeitsweisen. Deutsche Stadt- und Staatstheater bekommen nicht nur die Möglichkeit, sich im Ausland mit ihrer Arbeit zu präsentieren, sondern können im besten Fall andere Möglichkeiten bei der Führung eines Theaters kennen lernen.

Pro Partnerschaft soll eine Förderung von bis zu maximal 150.000 Euro durch die Kulturstiftung des Bundes erfolgen. Die Antragsteller müssen Eigen- oder weitere Drittmittel in Höhe von mindestens 25% der Gesamtkosten des Austauschprojektes nachweisen. Insgesamt sollen bis zu
30 Partnerschaften in den Jahren 2009 bis 2012 ermöglicht werden können. Über detaillierte Modalitäten der Antragstellung informiert die Kulturstiftung des Bundes über die Medien und auf ihrer Website www.kulturstiftung-bund.de.

Die Kulturstiftung des Bundes fördert den Fonds für internationale Theaterpartnerschaften mit insgesamt bis zu 5 Mio. Euro.

Verlängerung des „Heimspiel“- Fonds für Theaterprojekte

 

Bereits seit 2006 unterhält die Kulturstiftung des Bundes einen speziellen Fonds für Theaterprojekte, der die Stadttheater unterstützt – und zwar in doppelter Hinsicht: Zum einen dient der Fonds „Heimspiel“ dazu, zur Entwicklung von Projekten anzuregen, mit denen es langfristig ein neues Publikum gewinnen kann. Zum anderen soll es die Theaterschaffenden motivieren, sich mit ihrer Rolle vor Ort auseinander zu setzen. Beide Aspekte sollen sich bei den „Heimspiel“-Projekten verbinden: Um gezielt theaterferne, häufig sog. „soziale Randgruppen“ anzusprechen und sie zur aktiven Mitarbeit an Theaterprojekten zu ermutigen, bedarf es einer intensiven Beschäftigung mit der urbanen und sozialen Realität der Stadt, die im normalen Theateralltag häufig zu kurz kommt.
Der Repertoirebetrieb bindet zumal in Zeiten knapper Kassen die finanziellen Ressourcen der Stadttheater und auch das künstlerische Personal. Um die Theater aus dieser Situation herauszuführen und den egisseuren und Dramaturgen Raum für neue Arbeiten zu ermöglichen, stellt der Fonds den Theatern die zusätzlich benötigten Mittel zur Verfügung.

Die beeindruckend vielen Bewerbungen im „Heimspiel“-Fonds zeigen, dass die Stadt- und Staatstheater längst erkannt haben, dass sie sich in ihrer Arbeitsweise und den künstlerischen Angeboten stärker einem neuen Publikum zuwenden müssen. Aus Sicht der Theater hat sich der „Heimspiel“-Fonds als ein außerordentlich wichtiges Förderinstrument der Kulturstiftung des Bundes erwiesen, mit dem die erwünschten Effekte tatsächlich erzielt und die Erwartungen an die künstlerische Qualität häufig noch übertroffen wurden.

Bisher konnten 26 Theaterprojekte im „Heimspiel“-Fonds gefördert werden, für den zunächst eine Laufzeit von drei Jahren vorgesehen war. Wegen der großen Nachfrage und des großen Erfolgs wird der „Heimspiel“-Fonds nun um drei Jahre bis 2011 verlängert und jährlich mit 400.000 Euro ausgestattet.

Quelle:
http://www.kulturstiftung-des-bundes.de/media_archive/1181117176094.pdf

 

Oktober 28, 2007 Verfasst von wiramtheater | Darstellende Kunst, Kultur, Kulturförderung, Schauspiel, Theater | , , , , | Keine Kommentare

Kostenlose Pressemitteilungen

Eine weitere Möglichkeit für kostenlose Pressemitteilungen besteht hier:
http://www.online-pressemitteilung.de

Oktober 27, 2007 Verfasst von wiramtheater | PR, kostenlos, Öffentlichkeitsarbeit | , , | Keine Kommentare

Theaterstück “Request Stop” der Theatergruppe “Wild Bunch” sehenswert

An der Bushaltestelle, spielt das Stück vom Autor Harold Pinter, Literaturnobelpreisträger 2005.

Also eine Situation wie sie jeder kennt.

Klar, es geht um Romantik, Liebe, Flirt, Kampf, Gewalt, Regenschauer, Hass und
die Frage(n):
…wann kommt der Bus?
…soll ich lieber ein Taxi nehmen?

Wild Bunch - Theater präsentiert die Neuauflage seit heute, Sa., 27.10.2007 überwiegend sprachlos.
Der Textanteil an der Inszenierung beträgt gefühlte 25%.
Dann fällt die Sprache weg und es bleibt der Theatergruppe nur, durch Ausdruck zu überzeugen.
Nach der heutigen Premiere, blieben die Zuschauer sprachlos zurück, sprachlos vor Begeisterung.
Die Begeisterung entlud sich in tosendem Applaus. Verdientermaßen.

Für diese Inszenierung gewann die Theatergruppe Wild Bunch dieses Jahr beim Theaterfestival 2007 in Mont-Laurier, Québec (Kanada) einen Preis:

http://www.doubledefi.qc.ca/festi/gagnant2007.html
http://www.doubledefi.qc.ca/festi/allemagne.html

Weitere Vorstellungen von “Request Stop”:
28. Oktober 2007,01.-03. November 2007           jeweils um 20.00 Uhr,
im
Circus Cabuwazi
Spreewaldplatz (Wiener Straße 59) in Berlin-Kreuzberg

Karten: 7€ / 4€

Karten-Tel.: 030 - 611 92 75

Oktober 27, 2007 Verfasst von wiramtheater | Amateurbühne, Amateurbühne, Amateurtheater, Theatergruppe, Theaterve, Amateurtheater,, Amateurtheaterpreis, Aufführungen, Darstellende Kunst, Festival, Interessantes, Kultur, Kulturförderung, Kulturpreis, Schauspiel, Theater, Theaterfestival, Theatergruppe, Theaterstücke, Verband Berliner Amateurbühnen | , , , , , , , , , , , , , , , , | 2 Kommentare

“Verrückte Helden“ erreichen Visselhövede am Fr.02.11., Sa., 03.11. und So., 04.11.2007

Theater Metronom präsentiert fünfte Eigenproduktion

Das Theater Metronom präsentiert sein neuestes Stück “Verrückte Helden“

Visselhövede .  (r/ks).
Seit nunmehr zehn Jahren ist das Projekt “Bürger machen Theater“ im Metronom ein Garant für unterhaltsames und hintergründiges Amateurtheater.

Mit der fünften Eigenproduktion präsentieren die 14 Amateure aus der Region rund um Visselhövede am Freitag, 2. November, Samstag, 3. November, und Sonntag,
4. November, ihr neuestes Stück “Verrückte Helden“.

Darin geht es um elf Insassen eines Sanatoriums, die glauben, wichtige Persönlichkeiten der Zeitgeschichte zu sein.
Neben Lady Diana, Casanova und Wilhelm Tell, behaupten ebenso Mozart, Kaiser Nero und Kleopatra ihre Daseinsberechtigung.
Liebevoll betreut von Professor Spatz und Schwester Marlene warten sie seit Jahren, Jahrhunderten auf den Zwölften, auf ihren Retter, der sie endlich dem Sinn ihres Lebens zuführen soll.

“In dieser bilderreichen Inszenierung zeigt sich die wiederkehrende Frage nach dem Sinn des Lebens, die nie zu einem allgemeingültigen Ziel führen kann, auf die jeder Einzelne seine individuelle Antwort finden muss“, sagt Andreas Goehrt, Chef des Theaters.

Karten gibt es nur noch für Freitag und Sonntag und können unter
Telefon 04262/1399 vorbestellt werden.

Quelle:
http://www.rotenburger-rundschau.de/index.php?menu=13000&dataid=57119

Oktober 27, 2007 Verfasst von wiramtheater | Amateurbühne, Amateurtheater,, Aufführungen, Darstellende Kunst, Schauspiel, Theater | , , , , , | Keine Kommentare

Kultur als Staatsziel in der Verfassung? Ein Interview mit Bundestagspräsident Norbert Lammert

Staatsziel Kultur

Debatte um Gesetzesänderung

Von Jens Rossbach

Die Kritiker schimpfen, ein Staatsziel Kultur sei völlig überflüssig. Denn eine Verfassungsänderung würde zwar die besondere Bedeutung der Kultur festschreiben - aber den politischen Alltag nicht verändern. Selbst die Befürworter einer Staatsziel-Formulierung räumen dies ein - wie Bundestagspräsident Norbert Lammert, CDU:

“An den operativen Entscheidungs-Notwendigkeiten und Möglichkeiten ändert eine solche deklarative Festlegung überhaupt nichts. Der Streit um Haushaltsmittel und die angemessene Dotierung von Kulturaufgaben im Vergleich zu anderen öffentlichen Aufgaben wird durch eine solche Festigung im Grundgesetz nicht überflüssig.”

Worum geht’s den Befürwortern dann? Sie wollen den Status quo festschreiben: die weit gefächerte Struktur der Kulturpflege und Kulturförderung in Deutschland. Bernd Wagner vom Bonner Institut für Kulturpolitik sieht in einem Staatsziel eine Quasi-Kulturversicherung:

“Damit wird insgesamt von den Befürwortern gemeint, dass eine solche Festlegung im Grundgesetz den Gefahren des Kulturabbaus, der Kürzungen von Finanzmitteln einen stärkeren Riegel vorschiebt.”
Ein neuer Paragraph im Grundgesetz würde vor allem - so ist man sich einig - bei Gerichtsprozessen eine Rolle spielen. Bereits vor zwei Jahren erläuterte der damalige Verfassungsrichter Udo Steiner die Konsequenzen einer neuen Staatsziel-Formulierung:“Sie könnte zum Beispiel bewirken, dass die gesamte deutsche Bundesgesetzgebung unter dem Vorbehalt und unter der Maßgabe bestünde, dass sie immer kulturfreundlich sein muss. Wir also prüfen müssen, inwieweit von Gesetzgebung Wirkungen zu Lasten oder zu Gunsten der Kultur ausgehen.”

Die Gegner einer Verfassungsänderung warnen allerdings: Ein Staatsziel Kultur würde einer “Staats-Kultur” Tür und Tore öffnen. Sprich: Die Kulturförderung könnte künftig stark politisch motiviert sein; Auftragskunst und abhängige Auftragskünstler wären die Folge. Der Literaturwissenschaftler und Journalist Tilman Krause etwa sieht die Gefahr einer Zunahme staatlicher Subventionierung und Reglementierung - für den Experten Synonyme eines Kultur-Niedergangs:

“Deswegen sollte eine Gesellschaft alles tun, den selbständigen Eifer und nicht das knechtische Tun zu unterstützen. Dann entsteht nämlich Kultur von selbst. Und solche Kultur aus eigenem Antrieb - die ist es, die wir brauchen. Keine gelenkte, geförderte, verfassungsmäßig verbriefte.”

Quelle:
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/684586/

Oktober 27, 2007 Verfasst von wiramtheater | Information, Kultur, Kulturförderung, kostenlos | , , , | Keine Kommentare

Marketingpreis “Kulturmarke des Jahres 2007″ wird an drei Gewinner am 09.11.2007 verliehen

Berlin (ddp). Zehn Kulturprojekte konkurrieren
am 9. November um den Marketingpreis
«Kulturmarke des Jahres 2007».

 Zu den nominierten Projekten gehören nach Angaben der Veranstalter:
- das Filmfestival achtung berlin - new berlin film award,
-  die Europäische Jugendmesse Avanti,
- das Deutsche Meeresmuseum Stralsund,
-  die Europäische Route der Backsteingotik,
-  die Freie Volksbühne Berlin,
-  das Geschichtsfestival Historiale,
-  das Kinder- und Jugendtheater Murkelbühne,
-  die Experimentierlandschaft Phaeno in Wolfsburg,
-  die Dresdner Semperoper
und
- die Shakespeare Company Berlin.

Insgesamt drei Projekte werden ausgezeichnet.
Der erste Sieger bekommt einen Wertgutschein der Deutschen Bahn in Höhe von 10 000 Euro.

Eine Expertenjury aus Wirtschaft, Kultur und Medien bewertet das Marketingmanagement der Kulturprojekte.

Vergeben wird der Preis von der Agentur Causales.

Die Preisverleihung ist am 9. November in der Kulturbrauerei in Berlin.

Quelle:
http://www.theaterkanal.de/news/kulturmarke-des-jahres-2007-wird-am-9.-november-verliehen/

Oktober 26, 2007 Verfasst von wiramtheater | Kultur, Kulturförderung, Kulturpreis, Marketing, PR, Theater, Werbung | , , , , , , , | Keine Kommentare