32. Bundesjugendkonferenz des BDAT in Zusammenarbeit mit der DTJ-BDAT vom 1. - 4. Mai 2008 in Wetzlar (Hessen)
Theaterfortbildung in 6 Werkstätten Anmeldung
Werkstatt 1: Märchen (Mädchenkurs) Referentin: Julia Kristine Vohl, Lingen
Werkstatt 2: Märchen (Jungenkurs) Referent: Nils Hanraets, Lingen
BDAT-Fortbildungsprogramm: Fachmodul Schauspiel - Theaterformen IV (Doppelkurs)
Ausgehend von dem Märchen Blaubart nach Perrault setzt sich dieser Kurs mit Struktur und Besonderheiten der Märchengeschichte auseinander. Weiterhin werden Möglichkeiten des chorischen Zusammenspiels, des Bewegungstheaters und der Improvisation thematisiert. Besonderes Augenmerk liegt auf der Erzählperspektive und der damit verbundenen Dramaturgie. Gibt es eine typisch männliche bzw. typisch weibliche Sichtweise einer Geschichte? Es wird in zwei Workshops inhaltlich parallel aber geschlechtsspezifisch gearbeitet. In einem gemeinsamen Teil geht es anschließend um eine inhaltliche und praktische Begegnung der beiden Erzählperspektiven.
Werkstatt 3: Kabarett Referent: Walter Edelmann, Lingen
BDAT-Fortbildungsprogramm: Fachmodul Schauspiel - Theaterformen II oder IV (Doppelkurs)
In dem Seminar wird ein kurzes Kabarettprogramm entwickelt. Alle gängigen Darstellungsformen des „klassischen” Kabaretts werden exemplarisch berücksichtigt: Opening, Sketch, Blackout, Song, Quodlibet, Finale. Besondere Aufmerksamkeit soll den Unterschieden zwischen der szenischen Darstellung im Kabarett, in der Comedy und im Theaterspiel gewidmet werden. Die Erarbeitung der verschiedenartigen Genres des Kabarettliedes sowie der Aufbau der musikalischen Umrahmung des Programms bilden weitere Kursinhalte.
Werkstatt 4: Pyrotechnik Referent: Josef Beil, Erding
BDAT-Fortbildungsprogramm: Theaterformen V (Doppelkurs)
Vermittelt werden Tipps und Tricks für den Umgang mit pyrotechnischem Material in geschlossenen Räumen und auf Freilichtbühnen. Themen: Bühnenvulkane, Explosionen für Bühnen, Brandpasten, brennende Requisiten, Gasfeuereffekte, Nebelgeneratoren, Trockeneisnebel, Trickwaffen, Lycopodiumfeuer-Effekte, Herstellen von Effektbomben, Zündgeräte usw. Die Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen ist ein wichtiger Bestandteil des Lehrplans.
Werkstatt 5: Unsichtbares Theater Referent: Bernd Upadek, Hannover
BDAT-Fortbildungsprogramm: Fachmodul Schauspiel - Theaterformen IV (Doppelkurs)
In diesem Workshop wird Augusto Boals Theaterkonzept „Theater der Unterdrückten” praktisch erprobt. Elemente aus Improvisation und Statuentheater, vor allem aber aus dem Forumtheater Boals bilden die Grundlage für ein spannendes Theater-Experiment: das Unsichtbare Theater.
Im öffentlichen Raum wird ein unvorbereitetes „Publikum” mit einer Spielsituation konfrontiert, die für Außenstehende auch im Nachhinein nicht als Theater zu erkennen ist. Gemeinsam ausgewählte Themen werden hautnah erfahrbar gemacht, indem Passanten zu einer direkten Beteiligung am Geschehen angeregt oder sogar provoziert werden.
Werkstatt 6: Einführung in die Spiel- und Theaterpädagogik, Methodik der Theaterpädagogik I
Referent: Markus Bassenhorst, Hamburg
BDAT-Fortbildungsprogramm: Qualifizierungsmodul – Einführung Spiel- und Theaterpädagogik und Methodik der Theaterpädagogik I
Wie motiviert man seine Spieler, sich auf ein Thema, ein Stück oder eine herausfordernde Rolle einzulassen? Wie fördert man die Selbst- und Gruppenwahrnehmung der Spieler sowie ihr persönliches Ausdrucksvermögen, ohne das gesetzte künstlerische Ziel aus den Augen zu verlieren?
Das Seminar vermittelt angehenden und erfahrenen Spielleitern Handwerkszeug für ihre praktische Arbeit. So werden hilfreiche Strukturen, Übungen und Spiele zur Anleitung von Theatergruppen praktisch vorgestellt und auf ihre Einsatztauglichkeit hin untersucht.
Teilnahmevoraussetzung: Erste Erfahrungen in der Anleitung von Gruppen
Anmerkung: Dieser Kurs ist Vorbereitung und Voraussetzung für das Seminar „Methodik der Theaterpädagogik II”. (26. - 28. September 2008 in Fulda)
Themenabend:
Freitag, 20.00 Uhr zum Thema: „Geschlechtsspezifische Theaterarbeit”
Teilnahmegebühr: Schüler/Studenten: € 60,00 Erwachsene: € 85,00 Nicht-BDAT-Mitglieder: € 115,00
Bei früherer Anreise (Mittwoch)
müssen pro Teilnehmer für Unterkunft und Verpflegung € 30,00 berechnet werden!
Anmeldeschluss: 22. Februar 2008 Anmeldung
Anmeldeformular auch zum Download: www.bdat.info
Kontakt:
Bund Deutscher Amateurtheater e.V.
Gabriele Freudenmann
Steinheimer Str. 7/1
89518 Heidenheim
Fon (0 73 21) 9 46 99 – 02
Fax (0 73 21) 4 83 41
e-mail: bdat-freudenmann@t-online.de
Internet : www.bdat.info
ALLGEMEINE HINWEISE:
- Teilnehmer müssen Multiplikatoren sein!!!
- Pro Theatergruppe können sich bis zu 4 Personen anmelden, Mindestalter: 16 Jahre
- Jugendliche (bis 27 Jahre) werden nach Bewerbungslage bevorzugt berücksichtigt.
- Melden sich für eine Werkstatt zu wenig Teilnehmer, kann der BDAT diese vom Programm absetzen. Hierbei werden die Interessenten einer anderen Werkstatt zugeteilt.
- Die Werkstattbestätigung des BDAT ist verbindlich.
- Die Teilnehmer sind verpflichtet, von Anfang bis Ende an den Werkstätten teilzunehmen.
VERANSTALTUNGSORT
Jugendgästehaus Wetzlar - Familie Strauß
Richard-Schirrmann-Straße 3, 35578 Wetzlar, Fon (0 64 41) 7 10 68
VERGÜTUNG FÜR DIE TEILNEHMER
- freie Gemeinschaftsverpflegung von Donnerstagabend (Abendessen) bis Sonntagmittag (Mittagessen)
- freie Unterkunft ab Donnerstagabend bis Sonntag
- ein Fahrtkostenzuschuss kann nicht gewährt werden
VORLÄUFIGER PROGRAMMABLAUF
Donnerstag, 1. Mai 2008 Samstag, 3. Mai 2008
bis 14.00 Uhr Anreise der Werkstattteilnehmer 9.00 – 18.00 Uhr Werkstattarbeiten 14.30 – 16.00 Uhr Begrüßung der Werkstattteilnehmer 20.00 Uhr Theaterabend (Einblicke in die
und Großgruppenspiel Werkstattarbeiten)
16.15 – 21.00 Uhr Beginn der ersten Werkstattarbeit 21.30 Uhr DTJ-Treff – Alle interessierten Teil-
nehmer und Referenten treffen sich
zum gemeinsamen Austausch
Freitag, 2. Mai 2008 Sonntag, 4. Mai 2008
9.00 – 18.00 Uhr Werkstattarbeiten 9.00 – 11.45 Uhr Werkstattarbeiten
20.00 Uhr Themenabend „Geschlechts- 12.00 Uhr offizielle Verabschiedung
spezifische Theaterarbeit” anschließend
Mittagessen
21.30 Uhr Offene Bühne
Anmeldung
Die Bundesjugendkonferenz wird gefördert aus Mitteln des Bundesjugendplanes
durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Anmeldung